Kapuzinerkresse

Juni 27, 2019

Diese Kapuzinerkresse habe ich im Frühjahr ausgesät. Es ist eine ältere Sorte. Noch nie zuvor habe ich so eine reichblühende Kapuzinerkresse gesehen! Sie wird nicht üppig, was aber in diesem Fall perfekt zu Balkonkasten passt. Allerdings war sie voller Blattläuse, die erstaunlicherweise innerhalb von einer Woche von Marienkäfer vertilgt wurden. Die Natur hat das schon wieder hingekrigt!

Leben in der Natur

Mai 11, 2019

Ich war neulich bei meinem Vater. Er betreibt biodynamische Landwirtschaft und lebt in einer wunderschöner Natur. Es gibt keine Verkehrsgeräusche, man kann die Knospen hören, wie sie aufplatzen. Ein Traum! Wir haben Fische gefangen und sie dann angebraten. Als ich mein Vater fragte, ob er etwas Kräuter hat, meinte er, geh da über diesen Hügel herunter, dann den Hang hinter den Apfelbaum wieder hoch, da findest du den wilden Lauch! Ich lebe seit bald 15 Jahren komplett in der Stadt, man findet die wilden Kräuter auch in der Stadt, aber das hier hat mich daran erinnert, wo ich her komme.

Als ich den Weg vom Laub befreien wollte (die Fotos habe ich in Dezember aufgenommen), habe ich etwas Spannendes entdeckt. Normalerweise habe ich die kleinen Häufchen Erde auf den Gehwegplatten nicht weiter beachtet… Diesmal habe ich mich gefragt, was die Regenwürmer da tun. Die Steine und Gehwegplatten sind direkt auf der Erde verlegt, wenn man eins davon hoch hebt, findet man immer die Regenwürmer. Aber die Weidenblätter waren bis zu der Hälfte zwischen den Platten verschwunden! Als ich so ein Büschel herauszog, hing da ein Regenwurm daran. Leider kann man das auf den Fotos nicht erkennen, es war schon fast dunkel geworden.

Meine Begeisterung zur Natur hat keine Grenzen, aber hier war ich sehr froh. Es gibt kein Abfall in der Natur, alles wird verdaut und weiter verwendet. Wir könnten so viel von der Natur lernen. Deshalb werde ich dieses Jahr in der Fastenzeit auf Plastik verzichten, in der Hoffnung das ich mich daran gewöhnen werde und dies auch weiter fortsetzen werde. Ich bin 100% sicher, dass es sehr schwer sein wird. Ich merke aber schon jetzt, dass unsere gelbe Tonne fast leer ist:).

Zusammenleben in der Natur

November 8, 2018

Bei einem Spaziergang im Wald habe ich diese Baumkombi entdeckt. Die Kiefer wächst hier zusammen mit einer Buche. Es sieht so aus, dass sie gleich alt sind, und beide sehen gesund aus. Schön wie zwei ungleichen so gut zusammen leben können.

Die Kraft der Natur

September 8, 2013

Tomate auf unserem BalkonDiese Tomate hat sich irgendwann auf unserem Balkon ausgesäht. Jetzt wächst sie ohne Substrat und erträgt Hitze, Trockenheit, Regen und Wind. Natur setzt sich auch in ungewöhnlichen Orten durch.

Ostereier

April 20, 2010

Hier ein aktuelles Foto von Ostern 2011. Ich habe die gleichen Produkte fürs Färben genutzt, nur diesmal habe ich statt Rote Beete reinen Rote Beete Saft genommen. Die Eier haben ein intensiveres „Rot“, mit einem deutlichen Braunstich.

Dieses Jahr (2010) sind meine Ostereier bunt gewesen. Es ist schon spannend, was für Farben aus der Natur gewonnen werden können.  Es fordert zwar mehr Arbeit, aber das ist doch das, was Spass in Ostern ausmacht, und man bekommt essbare Eier.

Blau:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Rotkohl, 2 El Essig, Geduld.

Erst schneidest Du Rotkohl ganz fein, tust den in einem Topf mit Wasser, Essig dazu und lässt über die Nacht ziehen. Am nächsten Morgen kochst Du da drin die Eier, lässt noch ziehen und nimmst dann sie raus. Ich habe sie 2 Stunden drin gelassen. Je länger sie drin bleiben, desto knalliger wird die Farbe.

Gelb:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Kümmel.

Hier kochst Du die Eier zusammen mit Kümmel und lässt sie umgefähr 1 Stunde ziehen.

Rot:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Rote Beete (oder Rote Beete Saft), 2 El Essig.

Man kann die Eier in Rote-Beete Saft mit Essig kochen und anschliessend 1 Stunde ziehen lassen. Ich habe Rote Beete gekocht, und dann in dem Wasser die Eier gekocht, die ich zu kurz ziehen lies. Deswegen sind sie bei mir viel zu hell geworden. Also – je länger Du sie ziehen lässt, desto besser werden sie in Farbe!

Hier sind meine Ostereier von letzten Jahr. So sahen sie bei mir mehr oder wehniger jedes Jahr aus.

Du brauchst: Beliebig viele weiße Bio-Eier, ab umgefähr Januar gesammelte Zwiebelschale (vorsicht – keine Feuchtigkeit ran lassen, sonnst schimmelt es!), Blätter und Blüten, die Du gerade draußen findest, Garn und Strumpfhose.

Erst nimmst Du die Blätter und Blüten und einen Ei, machst sie an Ei mit Strumpfhose und Garn fest. Und so bei allen Eiern. Dann tust Du die Zwiebelschale und so fertiggemachte Eier in einem Topf, übergießt mit Wasser und kochst, lässt noch 20 – 30 min ziehen. Dann bleibt nur das Entfernen von Strumpfhose etc. – Eier sind fertig!

Dann wünsche ich Dir (euch) viel Spass nächstes Jahr!