Vitamine auf der Fensterbank

November 16, 2021

Ich kann nicht ohne Schnittlauch leben! Im Garten wachsen 5 Sorten, 4 davon kann ich sogar im Winter ernten. Trotzdem ist das nicht genug!

Deshalb habe ich heute einen Balkonkasten bepflanzt, der griffbereit auf der Fensterbank in der Küche steht. Im Supermarkt gab es einen riesigen Pflanztopf mit Biobasilikum, den ich geteilt habe, dann etwas Steckzwiebeln gesetzt, und in die Lücke kommt etwas Petersilie.

Im Herbst gibt es weniger Licht, die Pflanzen sind eigentlich im Ruhemodus, trotzdem wachsen sie etwas, wenn es genug Wärme und Feuchtigkeit gibt. Die Heizluft beeinflusst die Pflanzen auch, und sie sind dadurch weniger saftig. Es lohnt sich trotzdem!

Pilze

Januar 20, 2020

Wir haben früher Austernseitlinge verkauft. Damals haben wir das fertige Pilzbrut auf der Basis von Getreide gekauft, mit Substrat vermischt und in große Säcke aus Poliethylen gefüllt, diese durchlöchert und auf Metallstangen aufgehängt. wir hatten einen Raum gemietet, wo alles gefliest war und eine konstante Temperatur von 20 Grad herrschte. Regelmäßiges Wässern mit einem Schlauch sorgte für gute Raumfuchtigkeit.

Was ich jetzt versuche, ich habe ein Austernpilz (im Supermarkt gekauft) in kleine Stückchen geschnitten und dieses mit feuchten Kaffeesatz vermischt und in einem Glas gefüllt. Was ich schon jetzt vermute, ich habe zu viel Kaffeesatz, die Proportion soll in etwa 1:1 sein. Das Glas wird locker mit einem Deckel abgeschlossen und dunkel gestellt. Nach 2 Tage ist eine weisse flaumartige Myzelschicht auf Pilzstückchen zu sehen (siehe Foto). Jetzt muss ich etwas warten und das Ganze feucht halten, bis das Myzel im Kaffeesatz einwächst.

Eigene Komposterde

April 12, 2015

Frisch gesiebte Komposterde

Es ist einfacher als man manchmal denkt, eine eigene Komposterde zu erzeugen. Hier auf dem Bild gibt es keine Umrandung oder sowas ähnliches. Es ist ein einfacher Haufen. Bei meißten ist es die Unsicherheit, was tut man da rein und was nicht. Viele sagten mir, Du wirst die Ratten anziehen… Das hat mich erst gewundert, um ehrlich zu sein. Wenn man das richtig macht, kommen keine Ratten.

Also es werden verschiedene Schichten aufeinandergelegt. Man fängt z.B. mit Rasenschnitt an, darüber kommt eine Schicht Erde, dann Küchenabfall (Obst, Gemüse, schlecht gewordene Suppen und Eintöpfe ohne Fleisch und Fisch, im Wasser eingeweichtes Brot usw.), dann wieder Erde, sogenanntes Unkraut und dünnere kleingemachte Zweige. Ab und zu durchgraben. So geht man vor, bis das Laub fällt. Damit können wir eine Schutzschicht für den Winter machen.

Paar wichtige Punkte:

1. Kein Fleisch und Fisch reintun! Das zieht die Ratten an.

2. Der Kompost braucht eine gewisse Feuchtigkeit um verrotten zu können. Wenn der Haufen unter einem Baum liegt, sollte dieser regelmäßig mit Wasser gegossen werden, damit er nicht austrocknet.

3. Ich würde empfehlen kein Kunststoff als Umrandung zu benutzen, da dieser Schadstoffe enthällt.

4. Ideal ist eine Umrandung aus Holz.

5. Grundsätzlich ist alles natürliche am besten. Damit meine ich z.B. Bioprodukte, damit die Komposterde keine Pestizide, Konservierungsstoffe, E-s usw. in eigenem Garten enthällt. Der Rasen sollte mit natürlichem Dünger gedüngt werden.