Erst hier noch ein vorher – nachher Foto

Der Boden hier ist sehr schwer und lehmig. Der Vorteil ist, dass dieser gut Wasser speichern kann. Der Nachteil, dass das schwer zu bearbeiten ist. Im Sommer wird es hier sehr heiß (der Garten hier befindet sich in Frankreich). Wenn es trocknet, wird dieser sehr hart. Die Beerensträucher und Obstgehölze waren alle verkümmert. Der Boden braucht Humus, deshalb werden wir hier viel Kompost produzieren und erstmal alles, was eingepflanzt wird, mit Rasenschnitt zudecken. Ich habe auch zum Ausprobieren etwas Pinienrinde verteilt.

Beim Einpflanzen habe ich Humuserde und etwas Rasenschnitt in die Pflanzlöcher getan. Paar Beerensträucher habe ich umgepflanzt und welche dazugekauft. Hier ist das Ergebnis.

Drei umgepflanzte Schwarze Johannisbeeren
Zwei Rote und zwei Schwarze Johannisbeeren
6 Himbeeren
Drei Blaubeeren
Kartoffeln um den Boden im Gewächshaus für das nächste Jahr einzuarbeiten

Pilze

November 2, 2021

Fliegenpilz

Ohne Pilze gäbe es keine Bäume und somit auch kein Leben (oder ganz andere Lebensformen!?) auf der Erde. Im Herbst sieht man und man findet ganz viele Pilzkörper, dabei ist der ganze Erdboden durch Pilze vernetzt. Sie sind wie Telefonleitungen, über die die Bäume kommunizieren. Ein wunderbares System. Wer Pilze im Garten findet, sollte sich freuen, nur sollte sie nicht ohne zu wissen essen. Wie auch andere Lebewesen, schützen sie sich vor den Fressfeinden, in dem manche davon giftig sind, wie dieser Fliegenpilz auf dem Foto. Trotzdem ist er wunderschön!

Balkonernte

Juli 28, 2021

Leider bin ich nicht so fleißig mit Fotografieren und Schreiben. Erst waren Lauch, Radieschen, verschiedene Kräuter und verschiedene Salate auf dem Balkon. Dann haben wir Mören geerntet. Seit einiger Zeit die Gurken, und jetzt fangen an wunderbare Tomaten reif zu werden. Ich freue mich noch auf die Paprika, die gerade noch blüht. Das schmeckt so gut, und wir essen seit Februar unser eigenes Salat! Das Gute dabei ist – die Schnecken kommen hier nicht hoch! Ich gebe nur regelmäßig etwas frische Erde dazu, und das wilde Kraut, das in den Pflanzgefäßen wächst, schmeiße ich nicht weg, sondern arbeite in der Erde ein. So gibt es immer verfügbare Nährstoffe für die Pflanzen.

Als ich den Weg vom Laub befreien wollte (die Fotos habe ich in Dezember aufgenommen), habe ich etwas Spannendes entdeckt. Normalerweise habe ich die kleinen Häufchen Erde auf den Gehwegplatten nicht weiter beachtet… Diesmal habe ich mich gefragt, was die Regenwürmer da tun. Die Steine und Gehwegplatten sind direkt auf der Erde verlegt, wenn man eins davon hoch hebt, findet man immer die Regenwürmer. Aber die Weidenblätter waren bis zu der Hälfte zwischen den Platten verschwunden! Als ich so ein Büschel herauszog, hing da ein Regenwurm daran. Leider kann man das auf den Fotos nicht erkennen, es war schon fast dunkel geworden.

Meine Begeisterung zur Natur hat keine Grenzen, aber hier war ich sehr froh. Es gibt kein Abfall in der Natur, alles wird verdaut und weiter verwendet. Wir könnten so viel von der Natur lernen. Deshalb werde ich dieses Jahr in der Fastenzeit auf Plastik verzichten, in der Hoffnung das ich mich daran gewöhnen werde und dies auch weiter fortsetzen werde. Ich bin 100% sicher, dass es sehr schwer sein wird. Ich merke aber schon jetzt, dass unsere gelbe Tonne fast leer ist:).

Eigene Komposterde

April 12, 2015

Frisch gesiebte Komposterde

Es ist einfacher als man manchmal denkt, eine eigene Komposterde zu erzeugen. Hier auf dem Bild gibt es keine Umrandung oder sowas ähnliches. Es ist ein einfacher Haufen. Bei meißten ist es die Unsicherheit, was tut man da rein und was nicht. Viele sagten mir, Du wirst die Ratten anziehen… Das hat mich erst gewundert, um ehrlich zu sein. Wenn man das richtig macht, kommen keine Ratten.

Also es werden verschiedene Schichten aufeinandergelegt. Man fängt z.B. mit Rasenschnitt an, darüber kommt eine Schicht Erde, dann Küchenabfall (Obst, Gemüse, schlecht gewordene Suppen und Eintöpfe ohne Fleisch und Fisch, im Wasser eingeweichtes Brot usw.), dann wieder Erde, sogenanntes Unkraut und dünnere kleingemachte Zweige. Ab und zu durchgraben. So geht man vor, bis das Laub fällt. Damit können wir eine Schutzschicht für den Winter machen.

Paar wichtige Punkte:

1. Kein Fleisch und Fisch reintun! Das zieht die Ratten an.

2. Der Kompost braucht eine gewisse Feuchtigkeit um verrotten zu können. Wenn der Haufen unter einem Baum liegt, sollte dieser regelmäßig mit Wasser gegossen werden, damit er nicht austrocknet.

3. Ich würde empfehlen kein Kunststoff als Umrandung zu benutzen, da dieser Schadstoffe enthällt.

4. Ideal ist eine Umrandung aus Holz.

5. Grundsätzlich ist alles natürliche am besten. Damit meine ich z.B. Bioprodukte, damit die Komposterde keine Pestizide, Konservierungsstoffe, E-s usw. in eigenem Garten enthällt. Der Rasen sollte mit natürlichem Dünger gedüngt werden.