Eigene Komposterde

April 12, 2015

Frisch gesiebte Komposterde

Es ist einfacher als man manchmal denkt, eine eigene Komposterde zu erzeugen. Hier auf dem Bild gibt es keine Umrandung oder sowas ähnliches. Es ist ein einfacher Haufen. Bei meißten ist es die Unsicherheit, was tut man da rein und was nicht. Viele sagten mir, Du wirst die Ratten anziehen… Das hat mich erst gewundert, um ehrlich zu sein. Wenn man das richtig macht, kommen keine Ratten.

Also es werden verschiedene Schichten aufeinandergelegt. Man fängt z.B. mit Rasenschnitt an, darüber kommt eine Schicht Erde, dann Küchenabfall (Obst, Gemüse, schlecht gewordene Suppen und Eintöpfe ohne Fleisch und Fisch, im Wasser eingeweichtes Brot usw.), dann wieder Erde, sogenanntes Unkraut und dünnere kleingemachte Zweige. Ab und zu durchgraben. So geht man vor, bis das Laub fällt. Damit können wir eine Schutzschicht für den Winter machen.

Paar wichtige Punkte:

1. Kein Fleisch und Fisch reintun! Das zieht die Ratten an.

2. Der Kompost braucht eine gewisse Feuchtigkeit um verrotten zu können. Wenn der Haufen unter einem Baum liegt, sollte dieser regelmäßig mit Wasser gegossen werden, damit er nicht austrocknet.

3. Ich würde empfehlen kein Kunststoff als Umrandung zu benutzen, da dieser Schadstoffe enthällt.

4. Ideal ist eine Umrandung aus Holz.

5. Grundsätzlich ist alles natürliche am besten. Damit meine ich z.B. Bioprodukte, damit die Komposterde keine Pestizide, Konservierungsstoffe, E-s usw. in eigenem Garten enthällt. Der Rasen sollte mit natürlichem Dünger gedüngt werden.

Ostereier

April 20, 2010

Hier ein aktuelles Foto von Ostern 2011. Ich habe die gleichen Produkte fürs Färben genutzt, nur diesmal habe ich statt Rote Beete reinen Rote Beete Saft genommen. Die Eier haben ein intensiveres „Rot“, mit einem deutlichen Braunstich.

Dieses Jahr (2010) sind meine Ostereier bunt gewesen. Es ist schon spannend, was für Farben aus der Natur gewonnen werden können.  Es fordert zwar mehr Arbeit, aber das ist doch das, was Spass in Ostern ausmacht, und man bekommt essbare Eier.

Blau:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Rotkohl, 2 El Essig, Geduld.

Erst schneidest Du Rotkohl ganz fein, tust den in einem Topf mit Wasser, Essig dazu und lässt über die Nacht ziehen. Am nächsten Morgen kochst Du da drin die Eier, lässt noch ziehen und nimmst dann sie raus. Ich habe sie 2 Stunden drin gelassen. Je länger sie drin bleiben, desto knalliger wird die Farbe.

Gelb:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Kümmel.

Hier kochst Du die Eier zusammen mit Kümmel und lässt sie umgefähr 1 Stunde ziehen.

Rot:

Du brauchst: beliebig viele weiße Bio-Eier, Rote Beete (oder Rote Beete Saft), 2 El Essig.

Man kann die Eier in Rote-Beete Saft mit Essig kochen und anschliessend 1 Stunde ziehen lassen. Ich habe Rote Beete gekocht, und dann in dem Wasser die Eier gekocht, die ich zu kurz ziehen lies. Deswegen sind sie bei mir viel zu hell geworden. Also – je länger Du sie ziehen lässt, desto besser werden sie in Farbe!

Hier sind meine Ostereier von letzten Jahr. So sahen sie bei mir mehr oder wehniger jedes Jahr aus.

Du brauchst: Beliebig viele weiße Bio-Eier, ab umgefähr Januar gesammelte Zwiebelschale (vorsicht – keine Feuchtigkeit ran lassen, sonnst schimmelt es!), Blätter und Blüten, die Du gerade draußen findest, Garn und Strumpfhose.

Erst nimmst Du die Blätter und Blüten und einen Ei, machst sie an Ei mit Strumpfhose und Garn fest. Und so bei allen Eiern. Dann tust Du die Zwiebelschale und so fertiggemachte Eier in einem Topf, übergießt mit Wasser und kochst, lässt noch 20 – 30 min ziehen. Dann bleibt nur das Entfernen von Strumpfhose etc. – Eier sind fertig!

Dann wünsche ich Dir (euch) viel Spass nächstes Jahr!