Wir von Klimazone Bremen – Findorff haben zusammen mit Kindern 4 Hochbeete bei der Grundschule an der Augsburger Straße aufgestellt, wo die Kinder im Rahmen von Gärtnern AG das Gemüse und Kräuter anbauen werden. Die Kinder freuen sich wahnsinnig, auch wenn es erst um Aufstellen und mit der Erde Befüllen ging.

Zusätzlich steht jetzt auch die erste „Kiste“ auf der Münchener Straße und drei beim Kindergarten der Martin Luther Kirche. Es sollen noch mehr werden. Wir wollen damit nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen auf das lokale, gesunde und selbstgezogene Essen aufmerksam machen und nicht nur das! Man kann durch das einfache Gemüseanbauen viel über das Klima und die Kreisläufe in der Natur lernen. Abgesehen davon macht das Spaß, und wir werden von vielen Menschen angesprochen. Das Interesse ist da!

Ein Kaktus von innen

Februar 14, 2022

Vor einem Monat hat dieser Kaktus noch geblüht, dann ist er um 2/3 geschrumpft, und es war im Untersetzer total nass. Bevor ich ihn weggeschmissen habe, musste ich aus Neugier gucken, wie der von innen aussieht. Vielleicht habe ich ihn zu früh aufgegeben. Er duftet toll und sieht sogar lecker aus. Eins meiner Kinder hat daraufhin Hunger auf Gurke bekommen. Ich bin jetzt total traurig, leider war er von unten total verfault.

Das Grauen beim Gärtnern

Februar 13, 2022

Oft bin ich so schokiert, dass ich es erst verarbeiten muss und deshalb einfach weiter fahre. Diesmal habe ich ein Foto gemacht! Das ist ein Beispiel, wie man es nicht tun sollte. Ich würde das „Sünde des Gärtnerns“ nennen. Sowas sieht man tatsächlich nicht selten. Wenn die Bäume zu groß werden, werden sie einfach abgekappt (den Kopf abgeschnitten!!!). Neulich bin ich an einer alten abgekappten Fichte vorbei gefahren. Das verwunderliche dabei ist, dass die Bäume sowas oft überleben. Sie werden dann meißtens krank, sehen schlimm aus und quälen sich. Das sieht man an verkrümmten Stellen. Ich würde sagen – unten absägen, Sträucher pflanzen!!! Oder rechtzeitig fachgerecht zurückschneiden, klein halten.

Es gibt paar andere Möglichkeiten bei Zimmerpflanzen als sie in einer ganz normaler Erde einzupflanzen. Es gibt sehr schöne saubere Alternativen aus Ton für unterschiedliche Pflanzenarten. Der für die Kakteen und Sukkulenten hat eine gräuliche Farbe. Leider hat er sich etwas verfärbt. Der orange ist ziemlich universell und für Grünpflanzen und Blütenpflanzen in Räumlichkeiten, aber auch für draußen auf dem Balkon und Terrasse gut geeignet, man kann ihn sogar für Kräuter in einem Hochbeet verwenden. Im Foto sind meine frisch gekauften kleinen Pflänzchen im Tongranulat von Firma Seramis eingepflanzt. Da sie klein sind, habe ich sie in Pflanztöpfe mit einem Untersetzer eingepflanzt und gieße sie „ganz normal“, dabei warte ich ab, bis das Granulat das Wasser aufgenommen (aufgesaugt) hat.

Was sind die Vorteile im Vergleich zur Erde? Als erstes erfreut alle, die für das Gießen nicht so viel Zeit haben – man muss viel seltener gießen, etwa 2 – 3 x in Monat. Man soll zum Gießwasser einen Spezialdünger hinzufügen. Im Winter ist die Empfehlung es bei jedem zweiten Gießvorgang zu tun. Noch vom Vorteil, abgesehen von sauberen Verarbeiten, ist dass sich in diesem Granulat keine Schädlinge wie Trauermücke einnisten.

Hydrokultur: es handelt sich hier um Hydrokultur. Ich habe in Fotos noch kein Gießstandanzeiger. Ich sollte grundsätzlich erklären, dass es 2 Möglichkeiten bei Hydrokultur gibt: die eine ist in einem Pflanzgefäß ohne Öffnung, wo das Wasser abfließen kann. Man kann hierfür auch einen schönen Übertopf nehmen. Die Pflanze, die nicht für Hydrokultur vorgezogen wurde, samt Erdballen direkt im Tongranulat einpflanzen, den Gießstandanzeiger im Ballen einstecken und den Gefäß zu 1/4 dessen Volumen mit mit Wasser + Dünger befüllen. Der Tongranulat nimmt die Flüssigkeit auf. Der Gießstandanzeiger misst die Feuchtigkeit im Ballen: zeigt er die Farbe blau an, ist genug Feuchtigkeit vorhanden, bei Rot muss man wieder gießen.

Zweites System ist mit einem Innenpflanztopf und Übertopf. Die spezial für Hydrokultur vorgezogenen Pflanzen (ohne Substrat wie Spezialerde) werden im Blähton eingepflanzt und gegossen. Der Giessstandanzeiger hierfür schwimmt im Wasser nach oben. Man gießt hier dementsprechend, wenn kein Wasser mehr da ist.

Letzte Ernte auf dem Balkon

Dezember 2, 2021

Alles etwas unreif, es schmeckt aber trotzdem. Die Kinder haben sich gefreut. Die Monatserdbeeren tragen fast den ganzen Winter die Früchte (eigentlich sind das Nüsse), weil es so warm ist. Paprika hat es nicht geschafft zu reifen, sie wird aber langsam rot in der Küche, wo auch die Tomaten zum Nachreifen stehen.

Ein neuer Gartenplan entsteht

November 29, 2021

Das hier ist ein Gestaltungskonzept für einen Hintergarten in Bremen.

Staudenbepflanzung

November 26, 2021

Diesen Vorgarten habe ich im Oktober bepflanzt. Leider fehlen hier noch drei Hochstammrosen, die ich in Mai nachpflanzen werde. Da ich gerade den Garten direkt in der Nachbarschaft geplant habe, konnte ich dieses Foto aufnehmen und gucken, ob alle Pflanzen angewachsen sind. Ich habe hier insektenfreundliche Stauden und Gräser gewählt, naturnah und bunt bepflanzt. Die Hochstammrosen (veredelte Bodendeckerrose, die reichlich blüht und robust ist) sollen für etwas Spannung und Struktur sorgen.

Jeden letzten Mittwoch im Monat organisiere ich Familienaktionen im Garten der Klimazone im Ahnewehrweg 12 in Bremen. Das Foto hier ist vom letzten Familiennachmittag im Jahr 2021. Wir haben Blumenzwiebeln gesetzt, etwas aufgeräumt und die Feuerschale angemacht. Das letzte fanden die Kinder besonders schön. Dieses Jahr werden noch Familien spontan vorbei kommen können, nur gibt es keine Aktionen mehr.

Vielen Dank an alle, die geholfen haben and an Jonte, der ganz viele Gemüsesamen für das nächste Jahr gespendet hat! Ich werde die Pflanzen in meinem Gewächshaus vorziehen und sie dann nicht nur im Klimagarten, sondern auch in die aufgestellten Kisten im Stadtteil (in Kindergärten, auf den Schulhöfen der Findorffer Grundschulen und auf den sonstigen zugelassenen Orten) einpflanzen. Ich freue mich sehr auf das nächste Jahr, wenn alles erwacht und blüht und summt und natürlich auf die Kinder aus dem Stadtteil!

Vitamine auf der Fensterbank

November 16, 2021

Ich kann nicht ohne Schnittlauch leben! Im Garten wachsen 5 Sorten, 4 davon kann ich sogar im Winter ernten. Trotzdem ist das nicht genug!

Deshalb habe ich heute einen Balkonkasten bepflanzt, der griffbereit auf der Fensterbank in der Küche steht. Im Supermarkt gab es einen riesigen Pflanztopf mit Biobasilikum, den ich geteilt habe, dann etwas Steckzwiebeln gesetzt, und in die Lücke kommt etwas Petersilie.

Im Herbst gibt es weniger Licht, die Pflanzen sind eigentlich im Ruhemodus, trotzdem wachsen sie etwas, wenn es genug Wärme und Feuchtigkeit gibt. Die Heizluft beeinflusst die Pflanzen auch, und sie sind dadurch weniger saftig. Es lohnt sich trotzdem!

Lichterfest im Klimagarten

November 9, 2021

Am Sonntag haben wir etwas im Klimagarten der Klimazone Bremen- Findorff aufgeräumt und einen Sitzplatz um die Feuerschale aus Paletten gebaut (darunter sind Betonplatten, die auf dem Grundstück lagen, damit die Paletten nicht so schnell verrotten).

Am 12. November ab 16:00 sind alle im Ahnewehrweg 12, 28215 in Bremen herzlich willkommen! Ich werde die Feuerschale anmachen. Jeder bringt ein Licht, das aufgehängt oder irgendwo aufgestellt werden kann, einen Warmgetränk in einer Thermoskanne und etwas zum Knabbern für die eigenen Kinder und bei Bedarf einen Sitzkissen mit. Wir werden gemütlich auf die Dunkelheit warten und einfach zusammen sein.