Hochbeet für Gemüse

Mai 4, 2022

Heute habe ich mir für meinen eigenen Garten frei genommen. Ich berate so viele Menschen und unterstütze sie beim Bauen, in Privatgärten, in Parzellen, auf dem Balkonen und Terrassen. Man kann überall Gemüse ziehen, selbst auf sehr kleinem Platz.

Erst habe ich meinen Komposthaufen bearbeitet. Das grobe Material von oben heruntergenommen und den Rest umgegraben

Die Amseln ud die Blaumeisen kamen sofort und bedienten sich bei den Würmern

Das Hochbeet aufgestellt und das grobe organische Material reingelegt, darüber etwas feinere
Und darüber die gekaufte Hochbeeterde

Jetzt habe ich gegossen und warte ein paar Tage, bis es regnet, dann wird das Gemüse zusammen mit meine Kindern ausgesät und das vorgezogene pikiert. Dahinter wachsen Säulenkirschen mit Erdbeeren und die selbstgezogene Stachelbeeren. Ich habe vor 4 Jahren die Zweige angewurzelt, mittelweile sind das sehr schöne Sträucher, die total robust sind. Leider weiss ich den Sortennamen nicht, da sie von Omas Garten in Lettland kommen.

So ist es im November! Das Weizengras spriest, der Borretsch hat einen Durchmesser von einen halben Meter. Ein ganz normaler November :))). Auf dem Balkon gibt es zusätzlich viele rote Monatserdbeeren, und wir waren bei einer Mosterei und haben jetzt 80 l Apfelsaft aus eigenen Äpfeln. Der Garten ist voll mit Maisen, Tauben, Krähen, Amseln und Vögel mit blauen Flügeln, die ich nicht kenne. Eine Maise hat sich in unserem Wintergarten verirrt. Überall gibt es Leben, und wer genug draußen ist, kann gar nicht den November als trüben Monat empfinden.

Diesmal habe ich sie vor Schnecken bewahrt. Dabei habe ich nichts besonderes gemacht! Die eigenen Zucchini haben sogar Eigengeschmack. Meine Kinder freuen sich über die Pfannekuchen, wo ich dann feingeraspelte Zucchini mit etwas Mehl und einem Ei vermische, manchmal kommt auch eine Möre dazu und natürlich etwas Honig, Salz und Natron. Sie schmecken toll und sind viel leichter als die normalen Pfannekuchen. Leider habe ich die Sortennamen nicht notiert, sind aber beides alte Sorten. Etwas größer gewachsen kann man sie sogar etwas kühl lagern. Ich finde aber die Kühlschranklösung nicht so gut.

Wie bei Oma

Juni 4, 2020

Als die Zweige der roten Johannisbeere auf dem Boden lagen, musste ich tatsächlich an meine Oma denken. Bei ihr wurden alle Beerensträucher schon bevor sie blühten mit einem Konstrukt aus herausgeschnittenen Zweigen / Ästen zusammengesteckt. Das ganze ohne Nägel oder Sonstige Hilfsmitteln. So habe ich Zweige einer Weide abgeschält, damit sie nicht treiben und zurechtgeschnitten. Man braucht 4 Stück in etwa 60 – 70 cm Länge geschnitten, die eine Astgabelung gaben, wo man später 4 längere darauflegen kann (Stützfunktion). Die Stützpfosten werden unten mit einer Axt spitz gemacht, damit man die mit einem Gumihammer gut in den Boden reinschlagen kann. Gumihammer ist schonender als ein Hammer aus Metall. Man richtet die Astgabelung in etwa 45 Grad, damit es passt. Und dann bleibt nur die 4 Queräste daraufzulegen, und fertig ist das einfache natürliche Konstrukt.

Scharbokskraut

März 25, 2020

Dieses wunderbare Kraut bedeckt den ganzen Boden im Frühling besonders gut unter der Bäume. Wer einen naturnahen Garten besitzt ist glücklich darüber. Keine nackte Erde, es ist gleichmäßig gewachsen und man kann die Blätter sogar bevor die Pflanze blüht (später giftig!) essen. Bald verzieht sich die Pflanze und lässt anderen Pflanzen Platz zu wachsen. So bleibt der Garten spannend, und im nächsten Frühjahr taucht das Scharbokskraut vielleicht an andere Stellen im Garten auf.

Schattengarten

Juli 4, 2019

Ich finde, man kann schöne und prachtvolle Sonnengärten gestalten, ein Garten im Schatten ist dafür viel spannender. Man geht in diesem auf Entdeckungsreise, man bleibt stehen, man sucht unbewusst nach Etwas und man findet es! Der Sonnengarten ist dafür schön und löst positive Emotionen aus. Am besten man hat beides in eigenem Garten.

Mein Buchsbaum

Februar 28, 2019

Neulich wurde ich gefragt, was aus meinem Buchsbaum geworden ist… Dann schreibe ich die Antwort direkt hier. Er sieht ziemlich ramponiert aus:

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Wie bei vielen Gartenbesitzern, wurde auch mein Buchsbaum vom Buchsbaumzünsler befallen. Andere Buchsbäume (eine witzige Hecke vom Vorbesitzer, die ich eigentlich behalten wollte) hat der wahrscheinlich aus Asien eingeschleppter Schädling vernichtet.

Ich werde im März den Buchsbaum etwas stärker zurückschneiden und nach überwinternden Buchsbaumzünsler suchen. Leider ist dieser schwer zu entdecken. Frisst nicht nur Blätter und Neuaustrieb, sondern knabbert auch die Rinde an. Fängt versteckt in der Mitte des Strauches an zu fressen. Man bemerkt ihn oft erst gar nicht, so hat er Zeit sich wiederholt zu vermehren.

Ansonsten hat der Strauch paar Katzenkämpfe und Klettereien der Kinder überstanden. Ich habe Stauden ausgepflanzt, die mit der schattigen Lage und Trockenheit gut auskommen. Erst werden aber die Zwiebelblumen blühen (Tulpen, Narzissen, Riesenlauch).

Noch ein Blumenbeet

September 29, 2016

Nach der Pause

September 29, 2016

Schon wieder ein Jahr Elternzeit vergangen. Zwischendurch habe ich auch ein paar Kleinigkeiten gemacht (Blumenbeete bepflanzt, Gartenberatung durchgeführt, ein wenig Gartenpflege…). Hier sind 2 Fotos von einem Beet mit Waldcharakter. Später werde ich dort noch eine Heidefläche mit Bergkiefern pflanzen. Die Fläche ist relativ groß, was auf diesem Foto nicht sichtbar ist. Zur Zeit liegt dort Bauschutt, der erst entfernt werden muss. Das wollte ich jetzt nicht fotografieren.

April

Beet in April

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Paar Wochen später

Buchsbaum Fortsetzung

März 10, 2015

Buchsbaum, März 2015So sieht mein Buchsbaum jetzt aus. Ich habe etwas Erde mit Humus aus einem See in Lettland aufgebracht und Katzenminze dazu gepflanzt.  Meine Katze hat sich sofort auf die Katzenminze gestürzt. Vor etwa 10 Jahren habe ich in einer Staudengärtnerei gefragt, was die Staude mit der Katze zu tun hat. Mir wurde geantwortet: „Nichts!“ Man kann nie dem Gesagten trauen.