Naturgarten

Juni 8, 2019

Diesen Garten anzulegen hat es mir viel Spaß gemacht. Die Kundin wollte, dass ich ihn komplett neu plane und anlege. Alle Pflanzen, auch die Wildblumen, sollten behalten werden. Den Rasen habe ich im November ausgesäht, es brauchte viel Geduld bis sich dieser in Mai die volle Schönheit (mit blühende Mohnblumen) entfalten konnte. Jetzt sieht es sehr schön und natürlich aus. Auch im Rasen dürfen alle wild gewachsene Pflanzen bleiben. Es wird gemäht, mal regenmäßig, mal nicht. Auch die Schmetterlinge, Bienen, andere Insekten und die Vögel freuen sich. Als ich letztes Mal dort Gartenpflege durchgeführt habe, kam auch ein grüner Specht zum Besuch, den ich durch den Umbau nicht vertrieben habe.

Natürliches Planen und Gärtnern ist und bleibt die schönste und harmonischte Art den Garten anzulegen. Aus einem einfachem Grund – das schadet niemanden! Dadurch bleiben auch wir als Gartenbesitzer gesund und glücklich.

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Leben in der Natur

Mai 11, 2019

Ich war neulich bei meinem Vater. Er betreibt biodynamische Landwirtschaft und lebt in einer wunderschöner Natur. Es gibt keine Verkehrsgeräusche, man kann die Knospen hören, wie sie aufplatzen. Ein Traum! Wir haben Fische gefangen und sie dann angebraten. Als ich mein Vater fragte, ob er etwas Kräuter hat, meinte er, geh da über diesen Hügel herunter, dann den Hang hinter den Apfelbaum wieder hoch, da findest du den wilden Lauch! Ich lebe seit bald 15 Jahren komplett in der Stadt, man findet die wilden Kräuter auch in der Stadt, aber das hier hat mich daran erinnert, wo ich her komme.

Die ersten Bienen

März 4, 2019

dav

Auf den Krokussen waren schon Mitte Februar die ersten Bienen zu sehen. Es ist schon wieder zu warm, gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass die fleißigen Insekten den Nektar bekommen können. Irgendwie ist es auch sehr rührend sie zu beobachten. Ohne Bienen und andere Bestäuber gibt es kein Leben mehr auf der Erde. Wir müssten mehr  blühende einheimische Sträucher und Blumen auspflanzen. Besonders wichtig sind die einjährigen Dauerblüher, aber auch wie man es sieht die Zwiebelblumen. Auch Wildpflanzen und Naturwiesen liefern ganz viel Nahrung nicht nur für die Insekten, sondern auch für die Vögel und andere Kleine Lebewesen.

Grünes Grass im BlumentopfVielleicht. Eigentlich habe ich im Herst diesen Blumentopf mit einer halbtoten Blume in den Wintergarten gestellt. In Laufe der Zeit wuchs dieser voll mit einjährigem Gras. Ich finde es schön. Jetzt ist erst Januar, und bei mir im Wintergarten blüht neben den Kräutern ein schöner Rasen….

Natürlich gewachsene Wiese im zweiten Jahr

Natürlich gewachsene Wiese im zweiten Jahr

Erst wollte ich die natürliche Vegetation „Ökowiese“ nennen, aber dies ist mittlerweile ein Modewort und letztendlich nichts anderes als ein natürlicher Prozess. Letztes Jahr wuchsen hier Kirschlorbeer (mehr als 3 m hoch), Hasel und andere Große Sträucher. Als die Wurzeln ausgegraben waren, haben wir dort keinen Rasen ausgesäht, sondern die freie Fläche sich selbst überlassen. Dies ist das Ergebnis: Nach kurzer Zeit siedelten sich einjährige und ein paar mehrjährige Pflanzen an, später kamen weitere mehrjährige Pflanzen dazu. Ein Jahr später wächst hier einjähriges Springkraut, die restlichen Pflanzen sind mehrjährig.

Ich bevorzuge die natürliche Vegetation statt Rasen nicht weil dies heutzutage aktuell ist, die Gärten ökologisch zu gestalten, sondern weil ich mit diese Form ausschließlich gute Erfahrungen gemacht habe.

Schöne Blumen, geringer AufwandDie Gründe hiefür sind:

1) es ist einfach – man braucht nur die Erde zu begradigen und warten (kein Gießen, kein unerwünschtes Kräuter-Jäten, geringe Investitionen)

2) es gibt immer schöne Überraschungen (bunte Blumen, robuste Vegetation)

3) der Pflegeaufwand ist gering (selten mähen, kein Gießen)

Bei Interesse biete meine Erfahrungen für die Gestaltung natürlicher Gärten gerne an.