Der Frühling ist die beste Zeit den Rasen zu vertikutieren. Man kann den nochmal im Herbst vertikutieren. Mit der Zeit bildet sich Moos und Rasenfilz. Dies verhindert, dass der Rasen mit Nährstoffe und Wasser optimal versorgt wird. Es führt zu moosige und kahle Stellen. Besonders unter der Bäume und in den Stellen wo die Sonne sonnst nicht hin kommt. Der Rasen ist eine sehr zimperlige Kultur, die viel Pflege braucht. Deshalb müssen wir den regelmäßig vertikutieren, düngen, gießen, nachsehen und nicht zu spät mähen. Dass es letzten Herbst trocken war, merke ich jetzt an den Rasen, der nicht gegossen wurde. Er sieht sehr verkümmert aus.

So viel zur Theorie. Wie gehe ich vor?

1 – als erstes entferne ich den Laub und heruntergefallene Zweige

2 – jetzt vertikutiere ich in 2 Richtungen. Dannach sieht es manchmal sehr kahl aus. Vorsicht bei Frühjahrsblumen!

3 – ich entferne mit dem Rechenbesen (Fächerbesen) den restlichen Moos und Rasenfilz

4 – jetzt kann ich nachsehen und düngen. Daführ nehme ich Rasaflor von Oscorna

5 – dann verteile ich gleichmäßig eine dünne Schicht Komposterde (besonders gut unter den Bäumen) und fahre mit einer Rasenwalze darüber. Das Andrücken verhindert dass das ganze weg fliegt, und die Vögel kommen an die Samen nicht so einfach ran. Falls es zu trocken bleibt, empfehle ich zu gießen. Dann keimen die Rasensamen schneller. Während dieser Zeit bitte die Rasenfläche nicht zu betreten, da die Samenkeime sehr zart sind und dadurch leicht abbrechen.

Viel Spaß beim Vertikutieren! Das ist eine harte Arbeit;).

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